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 Verzaubert - auch Jahre später

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Dobby

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ich verändere die zeit!

BeitragThema: Verzaubert - auch Jahre später   Sa Sep 28, 2013 4:44 am






VERZAUBERT - AUCH JAHRE SPÄTER




England, Little Wolsingham
Ein Mann, etwa Mitte dreißig, erhob sich von seinem Stuhl und sein langer, dunkler Zauberstab funkelte gefährlich in seiner Hand. Mit seinen dunklen Augen sah er über die Menge der anwesenden Todesser. Alle waren sie gekommen; selbst die, die eigentlich nicht hier sein wollten. Das bekannte, gefährliche Grinsen blitzte über das Gesicht des Mannes und er hielt seinen Zauberstab nun etwas lockerer in den Händen. „Wie ich sehe“, fing er dann an zu sprechen, und alle anderen Geräusche im Raum schienen von der einen Sekunde auf die andere zu erlöschen. Nicht einmal die Kleinsten hier wagten es einen Laut zu machen, denn jeder wusste, was dann geschehen würde. Der Mann, welcher nun vor ihnen stand und sie gefährlich grinsend ansah, war eindeutig nicht die Sorte von Mann mit der man gerne Kirschen essen ging. „... sind alle gekommen“, schloss er dann nach einer kurzen Pause, nach der er sich wieder in seinen Sessel fallen ließ. Neben ihm konnte man mehrere Zauberer und ein, zwei Hexen sehen, die jedoch alle im Schatten standen, wodurch ihre Gesichter verborgen blieben. In einer der Ecken sah man eine kleine Gruppe von Menschen, die mit ihren meist blutroten Augen nervös um sich sahen. Sie waren Vampire und auf der Seite der hier Anwesenden.  Der unbekannte Mann genoss es sichtlich, dass er alle hier im Raum so einschüchtern konnte. Nur die Menschen, die dicht um ihn herum standen, schienen keine Angst vor ihm zu haben. Im Gegenteil, irgendwie schienen sie mit ihm vertraut zu sein, wie eine richtige Familie. Langsam und leise seufzte der Mann ehe er seine tiefe Stimme erneut erklingen ließ. „21 lange Jahre voller Schmerz und Unterdrückung sollen nun endlich ein Ende nehmen und wir werden dem Rest der Welt zeigen, dass wir immer noch hier sind.“ Man konnte die Wut in seiner Stimme schon beinahe spüren und die Kleinsten im Raum zuckten leicht zusammen. „Jeder von euch wird einen bestimmten Teil des Planes erfüllen, manche Teile sind größer...“ - wieder eine Pause - „... andere eher nicht. Aber dennoch ist jeder hier im Raum wichtig für unseren Plan. Wir wollen sein Werk wieder aufersteigen lassen und wieder auf der ganzen Welt Grauen und Schrecken verbreiten.“ Ein gehässiges lautes Lachen schallte durch den Raum und bald fingen auch die Menschen um ihn herum an gefährlich zu lächeln.



England, Hogwarts, September
Ein blondes Mädchen von etwa 16 Jahren saß in dem fahrenden Zug und starrte abwesend aus dem Fenster hinaus. Es hatte die Knie an seinen Körper gezogen und an seine Beine hatte es die aktuelle Ausgabe des Tagespropheten gelehnt. Seine Freunde waren kurz aus dem Abteil gegangen um irgendwelche Freunde zu suchen. Die Blonde, die noch immer gedankenverloren aus dem Fenster starrte, hatte noch nicht angefangen die Zeitung zu lesen und eigentlich hatte sie auch gar keine Lust dazu. In den letzten Jahren war nie wirklich etwas passiert, und sie war ein durchaus misstrauisches Mädchen, welches dieser Ruhe nicht traute. Ihre Freunde schüttelten immer wieder den Kopf, wenn sie wieder davon anfing, dass irgendetwas nicht stimmte, doch sie war davon überzeugt. Der Großvater des Mädchens war ein Auror gewesen ehe er in den Ruhestand ging und mittlerweile war er so was wie ihr persönliches Vorbild. Es schien auch so als wäre er der einzige, der ihre Ansichten teilte. Krachend ging die Abteiltür auf und die Blondine zuckte zusammen. Wütend sah sie zu ihren zwei besten Freunden. Der Junge, welcher in das Abteil kam, war ein Jahr über ihr und der Sucher des Gryffindorteams. Eine Sekunde später kam ein braunhaariges Mädchen herein und sah ihre beiden Freunde lächelnd an. Lachend sahen die beiden das blonde Mädchen an und schließlich schnappte sich der Junge den Tagespropheten, der immer noch auf dem Schoß der Blonden lag. „Gibt's was Neues?“, fragte er die Blonde ohne sie anzusehen, doch diese schnaubte nur missgelaunt. „Natürlich nicht, alles ist ruhig...“ Ihre beiden Freunde hörten die Ironie nur zu gut aus ihrer Stimme und sie wechselten einen vielsagenden Blick. „Hör mal...“, fing dann die Braunhaarige an und legte eine Hand auf das Knie ihrer besten Freundin. „Du musst endlich damit aufhören, alles ist in Ordnung und es wird nichts passieren. Auch wenn...“ Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Wir sind in Hogwarts, nichts kann uns passieren.“


England, Hogwarts, Januar
Alles ändert sich, nichts bleibt, wie es war. Das mussten auch die Schüler von Hogwarts schmerzlich feststellen. Hogwarts, das ein uneinnehmbares Bollwerk zu sein schien, ist in die Hände der Todesser gefallen. Der Schock sitzt tief. Was nun, nachdem das vermeintlich sichere Heim nach vielen gescheiterten Angriffen schlussendlich doch nicht mehr frei ist? Was nun, nachdem die Schulleitung ersetzt wurde? Was nun, nachdem nichts mehr so ist, wie es war?
Vor dieser Frage stehen die Schüler von Hogwarts jetzt, denn eine Chance zur Flucht gibt es nicht mehr. Rückzug oder Angriff, das sind die beiden Möglichkeiten, die ihnen noch bleiben, aber was birgt die größere Gefahr? Ist es vielleicht klüger, erst einmal abzuwarten? Soll man auf die Unterstützung des Ministeriums warten, hoffen, dass sich alles wieder zum alten wendet? Oder soll man aufstehen und sich gegen die Ungerechtigkeit wehren? Das Böse selbst bekämpfen?
Durch die Reihen der Hogwartsschüler zieht sich eine Frage: auf welcher Seite wirst du stehen? Dunkle Magie, Rebellion oder passiver Widerstand?


Eckpunkte
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