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 This love will make you free like a bird

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BeitragThema: This love will make you free like a bird   Fr Mai 09, 2014 3:06 am

Joshua Sarror & Aurora Rosier
Mitte Oktober auf den großen Wiesen vom Hogwarts-Gelände


    Ein Wunder, dass sich der junge Mann endlich mal auf den Ländereien von Hogwarts verirrte. In letzter Zeit hatte er nur selten das Schloss verlassen und sich meistens im Schlafgemach in seinem Bett verschanzt, nur um seinen Kopf noch mehr mit Gedanken voll zu stopfen. Seid dem er von seinen Eltern gesagt bekam, dass er nun mit der hübschen Aurora Rosier verlobt sei, lief bei ihm alles drunter und drüber. Das Fazit war, dass er Aurora monatelang ignoriert hat, seine Clique gemieden hat und alleine war. Er wollte seine zukünftige Frau nicht sehen. Joshua passte es nicht, dass er nun kein 'freier' Mann mehr war und dies bereitete ihm schon die ein oder anderen Kopfschmerzen. Er verstand nicht, was seine Eltern sich nur dabei gedacht haben. Nicht mal mit ihm gesprochen hatten sie. Doch nun müsste er sich wohl damit abfinden und es so hinnehmen wie es war. Das Beste draus machen und sicherlich nicht Aurora ignorieren. Dabei war sich Joshua nicht mal sicher, ob sein verhalten Aurora wirklich gestört hatte.Mit recht langsamen Schritten lief Joshua über die grünen Wiesen und sah sich ein wenig um. Es war hell. Eigentlich nicht die Zeit wo er sich draußen rumtreibt. Normal verlässt er nachts das Schloss, um mit seiner Luchsgestalt durch die Gegend zu streifen. Aber es soll ja nicht heißen, dass er sich vor allem und jedem versteckt. Mitten auf der großen Wiese blieb er stehen und sah sich um, ob auch nur irgendwer in der Nähe war, ehe er sich in das trockene Gras. Draußen war es nicht ganz so warm, doch dies störte Joshua keines Wegs. Nun hoffte er einfach er würde alleine bleiben und weiter seinen Kopf über die Zukunft zerbrechen können. Ob er in den nächsten Tagen mit Aurora reden würde, dies wusste Joshua nicht. Er wusste nicht, wie er darüber sprechen sollte. Langsam legte sich der Slytherin zurück und blickte starr in den Himmel, welcher bewölkt war. Nach Regen sah es jedoch nicht aus. Er seufzte leise auf und fragte sich, was nun passieren würde, wer nun einen Fluch an den Kopf geklatscht bekam oder ihn einfach nur nervte...
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Fr Mai 09, 2014 11:26 am

Aurora hatte heute kaum ein Wort gesagt. Es war einfach nicht ihr Tag. Wenn man es so betrachtete, war eigentlich nie ihr Tag; aber jetzt im Moment war er es noch viel weniger. Am Morgen war sie schon mit diesem unbeschreiblichen Gefühl aufgewacht, dass heute wirklich alles schief gehen würde, was nur schief gehen konnte. Viel zu früh war sie wach gewesen und hatte nicht mehr einschlafen können, sodass sie mehrere Stunden lustlos zwischen Wachsein und Dösen hin- und herglitt. War sie einmal wach, kreisten ihre Gedanken um all die völlig unsinnigen Themen, mit denen sich ihr Köpfchen, das für diese Gedankenflut viel zu klein war, wieder und wieder beschäftigte und an denen es zu zerbrechen drohte. Irgendwann war sie aufgestanden, hatte geduscht und wenigstens noch das, was von ihren blonden Zusseln zu retten war, gebändigt. Jetzt sah sie wenigstens passabel aus. Gott sie Dank war Samstag und aus irgendeinem unerfindlichen Grund war kein Quidditchtraining – wahrscheinlich hatte Lancaster mal wieder irgendetwas anderes zutun oder ein Date mit dem ältesten Potter, aber bei Merlins Bart, was scherte das sie eigentlich? Sie war ja nur froh, dass sie sich nicht in die Sportkleidung zwängen und auf dem Quidditchfeld in luftigen Höhen frieren musste, sondern stattdessen den Tag irgendwie anders zubringen konnte. Dass die anderen Mädchen den Schlafsaal nach und nach verließen, während sie noch immer nutzlos auf ihrem Bett saß und einfach nichts mit sich anzufangen wusste,  wurde es mittlerweile Mittag. Chaya hatte mindestens zweimal versucht, ihre beste Freundin dazu zu bewegen, wenigstens irgendetwas zu tun, aber um es mal mit Auroras Worten auszudrücken: Sie hatte einfach keinen Nerv, auf Menschen zu treffen. Dass sie mit ‚Menschen‘ vornehmlich Joshua meinte und die Tatsache, dass sie einfach nicht wusste, wie sie mit ihm umgehen sollte und vor allem mit der Tatsache, dass ihre Eltern schlichtweg über ihren Kopf hinweg entschieden hatten, sie miteinander zu verloben, versteckte sie hinter einer Maske der absoluten Unlust, Gleichgültigkeit und Langeweile.
Als Chaya ein weiteres Mal versuchte, Aurora wenigstens dazu zu bewegen, ihr zu sagen, warum sie seit Wochen keinen Nerv für irgendetwas hatte, war es der kühlen Blonden zu viel geworden und sie war wortlos aufgestanden und gegangen. Wenigstens das beherrschte sie einwandfrei. Selbst wenn Chaya protestierte, ging sie dennoch einfach. Manchmal nutzte auch die beste Vermittlern nicht. Mit den Gedanken irgendwo an einem ganz anderen Ort, schlenderte sie über die Ländereien und warf dann und wann einen beinahe sehnsüchtigen Blick in Richtung Schloss. Eigentlich wäre sie viel lieber wieder irgendwo drinnen. Die Bibliothek wäre ein netter Zeitvertreib gewesen, aber da lief sie Gefahr, a) wieder ihrer eigentlich besten Freundin und b) ihrem ach so werten Verlobten über den Weg zu laufen und allein diese Möglichkeit ließ sie mehr als nur einen weiten Bogen um alles machen, was in irgendeiner Form für die beiden anziehend erschien.  Also so damit beschäftigt, die beiden zu meiden, geschah das unvermeidliche. Irgendwann hatte sie ihm ja über den Weg laufen müssen, das war unvermeidlich. Dass sie sich jedes Mal, wenn er den Gemeinschaftsraum betreten hatte, aus irgendeinem erfunden Grund aus dem Staub machen konnte, war schon viel zu lange gut gegangen, da war es nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis es entweder auffiel oder sich das ganze durch irgendein peinliches Zusammentreffen relativierte und in Wohlgefallen auflöste. Und genau so war es jetzt auch gekommen. Aurora, die mit den Gedanken irgendwo weit fort bei der Wut auf ihre Eltern und bei ihrem bekloppten Bruder, der sich über eine Verlobung, die ihre Erzeuger arrangiert hatten, schlichtweg freuen würde, schwebte, wäre beinahe über die langen Beine eines auf dem Boden liegenden Slytherins gestolpert. Genau der.
“Oh shit!“, stieß sie aus und konnte sich gerade noch fangen bevor sie mit dem Gesicht voran der Länge nach auf den Boden geklatscht wäre. Zu Fluchen war meistens nicht ihre Art, aber zeitweilens entfleuchten auch ihr solch schändliche Worte. Sie könnt einfach weiter laufen und so tun, als sei nichts gewesen, als hätte sie nichts gesehen oder bemerkt; oder sie könnte mit ihm sprechen. Die Sekunden, die sie brauchte, um die Möglichkeiten abzuwiegen, zu entscheiden, was besser wäre, entschieden für sie. Jetzt konnte sie eh nicht mehr flüchten. Wohin auch. Irgendwie war sie wie gelähmt. Als wolle ihr Körper, dass sie wenigstens einmal kurz mit ihm redete, aber ihr Kopf wollte es nicht. Und ihr Herz schon gar nicht! Also fasste Aurora all den Mut zusammen, den sie in jeder einzelnen Faser ihres Körpers finden konnte, und hauchte ein kleines, beinahe gestammeltes “Joshua…“. Das war’s mehr nicht. Was hätte sie auch groß sagen sollen?
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Fr Mai 09, 2014 3:59 pm


    Vielleicht war das nicht die bequemste Art hier zu liegen, auf dem kalten Rasen der Ländereien, aber wo sollte er sich sonst hinlegen? Bäume waren zu hart, wenn man sich gegen diese lehnte und das Gras war da doch die bessere Wahl gewesen. Gedankenverloren starrte Joshua gen Himmel und fragte sich in diesem Moment, was Rory wohl gerade trieb. Vielleicht war sie, wie immer, nicht auffindbar und somit sollte sich der Slytherin keinen Kopf um sie machen, aber nachdem was seine Eltern dort abgezogen hatten, ging das nicht anders. Einfach so Entscheidungen treffen, ohne nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben... dies glich ja schon an Zwangsverlobung, doch daran wollte Joshua nun wirklich nicht denken. Er sieht dies nicht als Zwang an. Vielleicht wurde ja noch etwas daraus. In der Zukunft. Joshua strich sich kurz über das Gesicht und merkte, dass er langsam doch Müde würde, auch wenn es gerade erstmal Mittagsstunde war. Die Nacht hatte er nicht sonderlich gut geschlafen. Irgendjemand hatte geschnarcht und ihn somit um den Schlaf gebracht. Jedoch versteckte er eine schlechte Laune hinter einer kühlen Maske, solange ihm keiner quer kam. Somit versuchte er seinen Kopf frei zu kriegen und einfach nur die Ruhe zu genießen, die gerade so schön auf den Ländereien herrschte. Es schien, als seien alle Schüler einfach ausgewandert und nur er wäre noch hier. Dies wäre für die Abwechslung wirklich mal ein Wunsch, jedoch würde er wohl dies nicht lange aushalten. Somit schloss er einfach die Augen und versuchte nicht einzuschlafen, was aber nicht gelang, als er Füße an einen Beinen spürte, die ihn sofort die Augen aufmachen ließ. Was er sah, erfreute ihn recht wenig. Nun versuchte Aurora ihm aus den Weg zu gehen, und scheiterte selbst an dieser einfachen Aufgabe. Murrend zog Joshua seine Beine an den Körper und setzte sich mühsam auf. Jetzt wollte er endlich mal entspannen und dann störte ihn einer.. Wobei dies ja immer so war. "Augen im Kopf hast du wohl auch nicht", gab Joshua nur kalt und leise zurück, ehe er mit einem Ruck aufstand und sich das Gras von den Klamotten klopfte. Er wollte nicht auch noch wie ein Schwein rumlaufen. "Nun gehst du mir schon aus dem Weg. Monatelang. Irgendwas musstest du ja mal über mich stolpern und etwas sagen. Auch wenn es nur ein 'Joshua' ist, was ich kaum verstanden habe." Vielleicht hörte man aus seiner Stimme ein wenig Arroganz und Gleichgültigkeit. In den letzten Monaten wollte er sie immer mal wieder ansprechen, auch wenn es ihm schwer gefallen wäre, aber immer machte sie sich aus dem Staub, ehe Joshua es ganz aufgegeben hatte. Aber wenn sie nun meinte, dies sei der richtige Ort zum quatschen, dann soll es so sein. Er hatte weniger Probleme damit. Eher wüsste er nicht, wie er damit umgehen sollte, was er sagen sollte und sowas. "Ich denke mal, Madame ist klar, dass dies so nicht weiter gut gehen kann? Also das Ignorieren? Wenn doch, dann geh ruhig, ich habe wenig Probleme damit fünf Monate weiterhin von dir als meine Freundin ignoriert zu werden. Klappte auch die letzten Monate suuuuper." Manchmal könnte sich Joshua für seine Ironie und seinen Sarkasmus selber ohrfeigen, was aber nicht so lustig wäre. Forschend beobachtete er Aurora und wollte nur zu gerne wissen, was sie nun dachte oder was sie tun würde. Entweder sie ging oder aber sie würde endlich den Mund aufmachen und reden. Dies würde Joshua sich gerade wirklich wünschen. Er hoffte jetzt nur nicht, das der Rest der Clique hier auftauchen würde, sonst würde er wohl giftig werden.
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Mo Mai 12, 2014 10:17 am

Beinahe hätte sie gelacht. Dumm war er ja wirklich nicht. Aber eben nur beinahe. “Schon. Aber dort unten auf Dein Niveau schaue ich so selten.“, zischte sie mindestens genauso genervt zurück. Jetzt war ihre Starre vorbei. Flüchten konnte sie dennoch nicht mehr, aber sie konnte sich dezent abweisend verhalten, dann ergriff er vielleicht zuerst die Flucht. Dass er allerdings gemerkt hatte, dass sie die letzten Wochen immer Reißaus genommen hatte, machte ihr wenigstens einen kleinen Strich durch die Rechnung. Aber damit konnte sie umgehen. Schließlich war sie eine Rosier, in all den Jahren hatte sie gelernt, sich durchzusetzen. Ihren Willen zu bekommen und sich beinahe keine Gefühlsregung auch nur irgendwie anmerken zu lassen. Und genau diese Maske stahl sich jetzt auf ihr Gesicht. Keine Regung, nur ein kaltes Funkeln in den Augen, war zu sehen. “Nun, immerhin ist Dir wenigstens das aufgefallen.“ Sie strich sich das lange blonde Haar, das in einem hohen Pferdeschwanz steckte, links über die Schulter und sah ihn beinahe hochnäsig an. Wenn er sich so benahm, dann konnte sie das schon mindestens genauso gut. Sie hatte Übung. Eisprinzessin. So nannte ihr Bruder sie manchmal. Püppchen. Schnee. Und diesen Ruf hatte sie sich erarbeiten müssen. Aber er war da und sie war dankbar dafür. Er hielt ihr so manch lästigen Kerl vom Hals – wenn sie sowieso als unnahbar galt, dann versuchten es die meisten gar nicht erst. Einmal abgesehen davon, dass sie, selbst wenn sie eine Schönheit sein sollte, sich niemals als solche bezeichnen würde.
Joshuas Worte trafen kaum einen Nerv, eigentlich gar keinen. Was sollte sie auch schon dazu sagen? Dazu, dass er keinen Bock hatte, sie zu ignorieren, sondern lieber so weitermachen wollte, wie zuvor? Was sollte sie dazu sagen? Dass sie keine Lust hatte, dass ihre Eltern für sie entscheiden? Dass es sie ankotzte, dass es ausgerechnet  einer ihrer Freunde hatte sein müssen? Ja, das hätte sie ihm natürlich sagen können, aber dann hätte sie ihm auch direkt den Schlüssel zu ihrem Schrankkoffer geben können. Genervt zog Aurora eine Augenbraue hoch und biss sich auf die Unterlippe. Warum machte er sie nur so rasend? “Wenn es doch so suuuuper geklappt hat, warum machen wir dann nicht einfach so weiter?“, fragte sie und zog das super mindestens genauso theatralisch in die Länge, wie er zuvor. “Was bitte willst Du von mir hören?“, während sie sprach verschränkte sie die Arme vor der Brust und tippte nervös mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf ihren linken Oberarm. Dass er etwas hören wollte, war mehr als nur offensichtlich. Und so gern sie ihm diesen Wunsch auch erfüllen wollte, sie würde es niemals tun. Nicht in einer millionen Jahre, nicht, wenn ihr jemand alle Galleonen dieser Welt bieten würde. Dazu war sie einfach zu stolz.
“Einmal abgesehen davon: Wenn es Dir doch ach so wichtig ist, mit mir zu reden, warum hasst Du es nicht schon früher versucht? Und jetzt komm‘ mir nicht mit ‚Du bist ja nie da gewesen!‘, Chaya hätte Dir schon gesagt, wo ich bin, hättest Du es nur versucht.“ Nicht zuletzt die Tatsache, dass es ihm auf einmal so wichtig war, aber er nicht den Mumm gehabt hatte, sie anzusprechen, machte sie wütend. Und sie wollte doch gar nicht darüber reden! Ihre Eltern waren schuld an dieser Misere und sie hatten es ihr gerade so zwischen Tür und Angel nicht einmal persönlich gesagt. Einen Brief hatten sie ihr mit in den Zug gegeben. Einen Brief!
“Hör zu. Ich weiß wirklich nicht, was wir besprechen sollten. Ich finde die Situation nicht gerade rosig und so wie ich Dich kenne, geht es Dir kaum anders. Also, warum noch reden?“ Trotzig hätte sie beinahe mit dem Fuß aufgestampft, so hob sie nur kurz die noch immer verschränkten Arme an und ließ sie wieder kraftvoll sinken. Sollte er doch denken, was er wollte. Dass sie noch da war, war ja auch allein der Tatsache zu schulden, dass er irgendwo ihr Freund war.
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Mo Mai 12, 2014 11:22 am

Dass Aurora noch mal ihre Klappe aufreißen würde, damit hätte er bei weitem nicht gerechnet. Bei den Worten, die sich Joshua nun anhören durfte, hätte sie auch besser die Klappe halten können, wie die Monate zuvor auch. Wie soll es denn nach der Hochzeit laufen? Eine dicke weiße Linie durch das Haus gezogen? Dies war ihre Seite und die andere war seine? Wie stellte sich Rory dies nur vor? Hatte sie sich denn auch nur einen kleinen Gedanken darüber gemacht, was die Entscheidung mit der Zukunft machten? Nur diese kleinen Worte? Natürlich, sie waren doch alle nur bedeutungslos. Genauso wie die späteren Worte aus Liebe nur bedeutungslos sei werden, sollte es jemals so weit kommen. Joshua war rasend vor Wut - innerlich. Äußerlich hatte er genauso wie Aurora eine recht kalte Maske auf dem Gesicht sitzen, stand grade vor ihr und verhielt sich mehr oder weniger wie sonst auch. Noch nie war er ein Mensch gewesen, der gut über genau sowas reden konnte.
Hätte er Aurora nie darauf angesprochen. Sie waren Freunde? Freunde? Davon merkte der Slytherin grade nicht wirklich viel. Am liebsten würde er ihr nun beleidigende Worte an den Kopf hauen, hielt sich aber nur schwer zurück. Langsam ging er einen Schritt zurück, sah kurz auf den Boden und atmete ruhig durch den Mund ein, nachdem er sich die Worte von ihr angehört hatte. Seine Hände hatte er die ganze Zeit in seinen Hosentaschen gehabt, welche er nun leicht anhob und sie ansah. "Gut. Einverstanden. Richtig. Ich hätte mich an Chaya wenden können. Genau. Mein Fehler. Dann wäre die Sache wohl erledigt Aurora nicht? Und die Zukunft für uns auch." Hätte er seine Eltern nicht gern, hätte er ihnen wohl schon längst den Hals dafür umgedreht. Sie brachten die ganze Freundschaft in Gefahr durch ihre dumme Idee, doch dies merkten sie ja wohl kaum. "Aber auf den Gedanken, dass ich von mir aus kommen will, dass ich keine Hilfe dabei will, darauf kommt die hübsche Prinzessin ja nicht. Kurz musste der Slytherin den Kopf schütteln. Er würde es nicht weiter versuchen, er würde sie damit nicht mehr belästigen. Anscheinend wollte sie ja davon nichts wissen, sie war doch eh unerreichbar für einen Kerl.
Joshua drehte sich von ihr weg und blickte in Richtung des Sees, wollte einfach nur einen freien Kopf bekommen, damit er die normalen Dinge wieder in Angriff nehmen konnte. Gryffindors schikanieren, Regeln brechen und Bücher lesen - ohne Kopfschmerzen. "Na? Will die Hübsche wieder gehen? Will sie ja nicht weiterhin belästigen oder aufhalten bei dem, was sie noch vor hat" Gefühle für sie? Niemals. Im Moment war er einfach nur sauer auf sie was wirklich sehr selten vorkam. Jedoch war er gespannt, wie sie mit all dem umgehen wird. Jedoch glaubte er nicht, dass sich in Zukunft irgendwas daran ändern würde. Wieso auch? Sie hatte ihre eigene Meinung und würde wohl darauf auch beharren. Niemals. Joshua hatte schon versucht mit seinen Eltern über diese Entscheidung zu sprechen, doch dies interessierte sie wenig. Mehr konnte Joshua da auch nicht machen. Er schüttelte kurz den Kopf. Nur Freunde. mehr wollte er gar nicht.
"Ich habe mit meinen Eltern darüber gesprochen gehabt. Ihnen nicht nur eine Eule geschickt. Ihnen waren meine Gedanken egal. Ich schätze unsere Freundschaft, aber wie stellst du dir das eigentlich weiter vor? Chaya macht sich schon Gedanken. Meinst du, sie bemerkt das alles hier nicht? Ich renne nur nicht zu ihr, damit sie mich nicht löchert.", sagte Joshua kühl, ohne zu wissen, ob Aurora noch hinter ihm stand. Ihm war das egal ob sie dies nun hörte oder nicht.
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Mi Mai 14, 2014 12:40 pm


We had a plan to build a wall A great divide that would never fall
To separate From all the pain And keep our skeletons locked away

Was hätte sie auch groß sagen sollen? Ja, Joshi, ich möchte unbedingt mit Dir über die ganze Schei*e reden, die in meinem Leben passiert. Beinahe angeekelt verzog sie das Gesicht, während sie die absurde Idee, über ihre Gefühle zu reden so weit fort wie nur irgend möglich schob. Vielleicht in die allerhinterste Ecke ihres kleinen, blonden Köpfchens. Egal. Irgendwohin. Hauptsache weg. Aurora konnte doch kaum über etwas reden, was ihr so sehr gegen den Strich ging, was sie so sehr hasste. Ihr Blick glitt überallhin, weg, von den Bäumen zum See, zum Schloss, wieder zu den Bäumen, Hauptsache nicht zu ihm. Hauptsache sie sah ihn nicht an. Um ehrlich zu sein, hasste sie es, sich mit ihren Freunden zu streiten, sich mit ihm zu streiten. Was eigentlich gar nicht an ihm speziell lag, sondern eher an der Tatsache, dass es ein Streit war. Warum verdammt noch einmal konnte es nicht so einfach sein? Man sprach nicht über Dinge und damit verschwanden sie? Das wäre so schön simpel. Und warum bei Merlins Barte merkte er nicht, worum es hier wirklich ging? Raffte er nicht, dass er selbst völlig ahnungslos war? Dass sie keinen Nerv hatte, sich mit dieser unsinnigen Idee ihrer Eltern weiter zu beschäftigen? Dass sie ihn in diesem Moment gerade über alles hasste?
“Ich behaupte doch gar nicht, dass Du Chaya bitten solltest, mit mir zu reden, okay? Nur fragen, wo ich bin, wenn es Dich doch so sehr interessiert! Sie hat keine Ahnung, kapiert? Ich habe ihr nichts gesagt. Sie muss es nicht wissen, das ist eine Sache zwischen uns.“ Prinzipiell war damit doch alles Wichtige gesagt, oder? Aurora schnaufte, blies die eingeatmete Luft lautstark durch den Mund hinaus und wagte es endlich, ihn wieder anzusehen. Was ihr allerdings herzlich wenig einbrachte, denn er hatte sich schon abgewandt, stand mit dem Rücken zu ihr.  Irgendetwas in ihr schrie danach, ihn herum zu wirbeln, ihm eine zu scheuern, in’s Gras zu schmeißen und ihn anzubrüllen. Vielleicht noch einen Fluch hinterherjagen oder ihn schütteln. Er war mit Abstand die schlimmste Wahl, die ihre Eltern hatten treffen können! Er war schrecklich. Arrogant. Ein Mistkerl. Spielte mehr mit den anderen Mädchen, als es jemals ernst zu meinen. Er hatte ihr im letzten Jahr immer wieder unter die Nase gerieben, was für eine schlechte Wahl Don doch gewesen sei – dass er im Endeffekt auch eine war, war hier nebensächlich – und verhielt sich jetzt wie der größte A*sch auf Erden. Und gut sah er auch nicht einmal aus! Viel eher… ja, er war groß, na und? Sie war auch nicht winzig! Er war dunkelblond… schön, dann war das eben so. Seine hohen Wangenknochen zeichneten sich gerade dann ab, wenn er lachte; aber das machte die Situation, in der sie beide sich befanden, ja keineswegs besser!
Mit einem schnellen Strich die Haare aus dem Gesicht geschoben, fasste sie einen Entschluss. “Fein. Dann lass uns darüber reden. Aber nicht hier. Ich werde nicht weglaufen, wie ich wollte und ich werde Dir zuhören. Und vielleicht etwas dazu sagen. Ja?“ Mit diesen Worten ging sie an ihm vorbei und lief ein paar Schritte. Nicht weg, denn sie sah zu ihm zurück und wartete, bis er aufgeschlossen hatte, dann gingen sie schweigend nebeneinander her.
“Du brauchst eigentlich gar nichts sagen; eigentlich weiß ich es schon. Du hasst mich. Du hälst es nur mit mir aus wegen Chaya. Du hast keinen Nerv für eine Zukunft mit mir, die ich genauso kategorisch ablehne wie Du. Warum versuchst Du also überhaupt noch, mit mir zu reden? Was genau versprichst Du Dir davon? Dass ich Dir lachend um den Hals falle und sage, dass wir ein super Paar werden? Dass unsere Kinder unglaublich süß werden? Dass aus unserer Freundschaft eine unglaubliche Liebesromanze wird? Nein, Joshua, da muss ich Dich enttäuschen. Wenn es jemanden gibt, den ich nie, nie, nie lieben werde, dann bist es Du.“, durchbrach Aurora die Stille und sprach so viel, dass es ihr selbst beinahe unerträglich schien. Mit dem letzten Satz blieb sie stehen und sah zu Boden. Nicht sonderlich erpicht darauf, wie und womit er reagieren würde, beschäftigte sie sich mit etwas anderem, malte Kreise mit der Fußspitze auf den Boden, zupfte an ihren Ärmeln herum und wickelte eine Haarsträhne um den Finger.
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Do Mai 15, 2014 11:41 am

Als Joshua heute mit dem Fuß den Boden berührte und er wach wurde wusste er, dass dieser Tag heute noch lange an seinen Nerven zerren würde. Aber das dies passieren würde, dies hätte er nicht gedacht. Wäre er doch nie auf diese verdammte Wiese gegangen, dann wäre er nun nicht in dieser Situation. Zwar wäre der Tag wie jeder andere Tag bisher auch, jedoch leichter und sicherlich ohne Auseinandersetzungen. Joshua war nicht der Typ der vor einem Streit weg rannte. Sicherlich nicht, wenn er ihn angefangen hatte, doch das war etwas anderes. Seine Beine wollten ihn einfach nur weg tragen und dies sehr schnell, jedoch hielt er sie zurück und blickte auf das grüne Gras unter sich. Er wollte nicht, dass sie nun sprach. Das sie ihren Mund aufmachte und vielleicht sogar etwas sagte, was ihm gegen den Strich ging. Er biss die Zähne zusammen und verengte die Augen. Die letzten Monate flogen ihm durch den Kopf, den Brief seiner Eltern. Nein. Sie würde er nie heiraten wollen. Nicht solch eine arrogante Zicke, die eh nur an sich dachte! Ja hmm sie war fünfzehn, UND? Einfach umdrehen und sie anschreien war so einfach, so verdammt verlockend, dennoch rührte sich Joshua keinen einzigen Zentimeter. Er konnte nicht, sonst war er ja nur noch ein größerer Arsch als so schon.
Als sie über Chaya sprach, musste Joshua kurz aufschmunzeln und drehte den Kopf ein wenig zur Seite, nicht viel. Mit Chaya über sie sprechen? Wieso sollte er dies wollen. Und Interesse? Oh die hatte er. Sehr große sogar. Irgendwie war sie ja doch süß. Joshua verschränkte die Arme vor der Brust und drehte den Kopf wieder zurück. Nein er sagte darauf jetzt nicht. Ein wenig später horchte er jedoch auf. Sie wollte reden? Meinte sie diese Worte, die sie da von sich gab wirklich ernst? Die kleine Prinzessin wollte reden? Da konnte doch nichts gescheites bei rauskommen. Oder doch? Ich sollte mich darauf einlassen, nicht das sie noch beleidigt ist, dachte Joshua und musste wieder einmal schmunzeln. Lächeln oder gar Lachen sah und hörte man ihn sehr selten und wenn nur unter seinen Freunden. "Nun gut", meinte Joshua ruhig und lief ihr langsam nach, steckte seine Hände in seine Hosentaschen und lief neben ihr. Aufmerksam lauschte er den Worten, die Aurora von sich gab und er war froh, dass sie die Stille unterbrach, auch wenn die Worte nicht ganz so toll waren. Er wusste kaum wie er darauf reagieren sollte oder gar was er antworten konnte.
Kurz dachte er über die Worte nach und runzelte leicht die Stirn. Sie nahm das Wort Freundschaft in den Mund. Was war Freundschaft für sie? Klar er trat einige 'Freundschaften' mit Füßen aber die Freundschaften in der Clique waren etwas anderes. Kurz atmete der Slytherin ein und drehte den Kopf zu Aurora und wandte sich ihr zu.
"Gut. Wenn ich dich wirklich hassen würde, wäre ich dann mit dir befreundet? Redet man als Freunde nicht über Dinge, die einen beschäftigen? Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dies ansprechen sollte. Ich weiß es geht dir gegen den Strich, immerhin kenne ich dich schon seid der dritten Klasse. Gut es sind zwei Jahre, aber in den Jahren lernt man sich auch schon ein wenig kennen. Aber du musst auch verstehen, dass ich mir einen Kopf darum mache..." Joshua atmete kurz durch, um eine Pause zu machen und seufzte auf. Das sie ihn nie lieben würde, verletzte dann doch schon ein wenig, auch wenn er wenig Chance darin sah. Jedoch sollte man niemals nie sagen und es konnte noch sehr viel passieren. Dennoch würde er sie, egal was passieren würde, niemals los lassen. Er würde sie auch nicht in Ruhe lassen. Wenn wirklich Gefühle da wären, würde er ihr schon zeigen, dass er nicht spielte. Er wusste, dass er sie heiraten musste. Es gab kein Ausweg und damit musste sie sich abfinden, dies wusste sie. "Egal was ist, egal was unsere Eltern für einen Mist von sich gegeben haben, ich möchte einfach nur normal mit dir sprechen, ohne dieses Thema. Möchte wieder so neben dir stehen wie vor den Briefen. Vor den Worten! Wenn wir sagen es verändert sich nichts, wir wollen das nicht, wieso lassen wir es dann überhaupt zu? Kannst du mir darauf auch eine Antwort geben?", fragte Joshua ruhig und blickte zu seiner zukünftigen Frau. Das ganze Gespräch über war er unglaublich ruhig und würde sich so leicht auch nicht aus der Ruhe bringen. Durch niemanden.
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BeitragThema: Re: This love will make you free like a bird   Fr Jun 06, 2014 4:15 am

Einige Male spielte sie mit dem Gedanken, näher zu treten und Joshua eine zu scheuern. Vielleicht eine Ohrfeige oder einfach nur ein gezielter Faustschlag auf die gerade Nase oder in die Magengrube. Da wären sie sicher trefflich platziert und verfehlten keinesfalls ihre Wirkung. Eher im Gegenteil. Allerdings besaß Aurora so viel Vorstellungskraft, dass sie sich schnell ausmalen konnte, wie sich seine Reaktion wohl gestalten würde. Vermutlich verachtete er sie, wenn sie derart die Beherrschung verlor. Aber nein, eine Aurora Rosier verlor nicht die Beherrschung. Da war es ja noch wahrscheinlicher, dass sie eine schlechte Note schriebe und das war schon ad absurdum. Generell war diese gesamte Situation mehr als einfach zu begreifen. Sie war eben absurd. Niemand verlobte sein Kind mit einem Freund. Wenn man also schon meinte, über den Kopf der Tochter hinweg zu entscheiden, wen sie zu heiraten habe, dann bitteschön wenigstens jemanden, bei dem es ihr nicht so unerträglich schwer fällt, ihn zu hassen! ‘Wieso ausgerechnet Du?‘, denkt sie und sieht ihn beinahe mitleidig an. Irgendwie ist sie wütend. Wütend, dass er es ist, aber mindestens genauso wütend, dass ihre Eltern das entschieden haben. Fast hätte sie frustriert aufgestampft. Sie hasste solche Situationen, wenn sie ihre Eltern so sehr liebte und ihnen dennoch am liebsten den Kopf abgerissen hätte. Wenn sie jemanden sah, der direkt vor ihr stand und doch so weit entfernt schien. Was sollte sie denn auch groß machen? Zu ihm laufen, umarmen, den Rücken tätscheln und sagen: ‚Alles wird gut‘? Ganz sicher nicht. Das war keineswegs Auroras Art. Das war einfach nicht ihr Stil. Stattdessen sah sie ihn weiter schweigend an und lauschte den komischen Ausführungen seinerseits. Ab und an zog sie eine Augenbraue hoch, zog die Nase kraus oder spitzte den Mund.  Sollte er meinen, wenn er wollte. Aber dass er jetzt von ihr verlangte, sie solle antworten, war dann doch ein gutes Stück! Was man nicht alles für die machte, die man gern hatte! Aber hatte sie ihn so gern, dass sie bereit war, mit ihm über ihre Gefühle, Ängste, alles zu reden? Vielleicht, sie wusste es nicht. War er es wirklich wert? Oder war es eher wert, dass sie schwieg, so wie sie immer schwieg? Sie sah ihn an, standhaft, kalt, während sie weiter neben ihm herging. Wie sollte sie ihm denn bitte erklären, dass sie sich zwar auch einen Kopf darum machte, es aber gar nicht wollte?! Sie wollte den ganzen Mist doch einfach nur vergessen. Und wenn das nicht ging, dann wenigsten so weit in eine dunkle Ecke ihres Geistes verdrängen, dass es  beinahe nichts und niemandem mehr möglich sein sollte, es wieder hervorzuholen. Sie hasste dieses Gefühl, dass etwas sie störte.
Sie schüttelte stumm den Kopf, wie um alle Gedanken zu vertreiben und sah ihn an, wie er erwartungsvoll und beinahe gespannt wie ein Flitzebogen ausharrte und zu ihr zurücksah. Sie holte tief Luft. Das war keineswegs einfach, schon gar nicht, wenn sie ihm sagen wollte, was sie dachte, ohne ihm wirklich zu sagen, was sie dachte. So kompliziert, wie es klang, war es auch. Und genau da lag das Problem. Ihr Problem. Wenn es kompliziert wurde, lief sie weg. Nur, dass das jetzt nicht mehr ging. Also setzte sie ein schiefes Lächeln auf und begann: “Hör zu, Joshua. Ich bitte Dich gar nicht, meine Sichtweise zu verstehen. Ich werde Dich auch nicht bitten, mich in Ruhe zu lassen. Ich weiß, dass Du das erste nicht kannst, und das zweite nicht willst. Ich verlange keinerlei Rechtfertigung oder Gründe von Dir, warum Du es zulässt. Ich verstehe es selbst nicht. Ich möchte Dich nicht heiraten. Das ist alles. Warum ich es nicht möchte, sollte Dir klar sein. Und interessanter Weise scheinst Du weniger Probleme mit dieser Zwangsverlobung zu haben, als ich. Wieso auch immer.“ Bei den letzten Worten hatte sie ihn schon gar nicht mehr angesehen. Brauchte sie auch nicht. Sie wusste, wie er gucken würde. Dass er auf ihre Aussage vorhin, sie könne ihn niemals lieben, nicht verletzt reagiert hatte, hatte ihr als Zeichen mehr als genügt. Das sagte ihr mehr, als wenn er etwas erwidert hätte.
Sie blieb stehen. “Dann lass es uns vergessen. So tun, als sei es nie passiert.“, hauchte sie, hielt den Blick aber gesenkt. Da würde er eh nicht d’rauf eingehen.,
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